CDU/CSU-Fraktion favorisiert das Österreichische Modell für die häusliche Betreuung – wir auch!

Ein Ansatz, den die CDU/CSU-Fraktion derzeit favorisiert um die Schwarzarbeit in der häuslichen Pflege einzudämmen, ist das österreichische Modell der „selbständigen Personenbetreuer/innen“. Unterstützung und Zuspruch für diesen Vorschlag erhält die Fraktion von der Hausengel Betreuungsdienstleistungen GmbH, die die Umsetzung dieses Modells bereits seit vielen Jahren fordert. (mehr …)

Hausbetreuungsgesetz – Österreich macht’s vor !

Wir können von den Ösis lernen. Und zwar eine ganze Menge!

Denn die Pflege und Betreuung älterer Menschen ist in der österreichischen Sozialpolitik zu einem zentralen Thema geworden, und das zu Recht. Denn im Sinne von Solidarität und Gerechtigkeit sollte doch jedem Bürger die Sicherheit gegeben werden, möglichst gleichberechtigt am sozialen Leben teilzunehmen. Dies gilt nicht zuletzt für pflegebedürftige Menschen, die ganz besonders auf eine umfassende soziale Versorgung angewiesen sind. Auf Initiative des österreichischen Bundesarbeitsministeriums wurden daher bereits 2007 die Rahmenbedingungen für eine leistbare, qualitätsgesicherte 24-Stunden-Betreuung auf ganz legaler Basis geschaffen. (mehr …)

Pflegen? Kann doch jeder!

Ich finde man sollte an dieser Stelle nochmal jenseits aller manchmal komplizieren Pressemitteilungs-Formulierungen sagen, warum der Pflege-Vorstoß der Unionsfraktion ziemlicher Unsinn ist. Die Idee lautet grob zusammengefaßt: In Zukunft darf jeder Menschen in deutschen Familien Pflegebedürftige pflegen. Herkunft egal, Ausbildung egal, Deutschkenntnisse egal, alles egal. Hauptsache schnell herkommen und billich billich arbeiten. Und damits auch wirklich billig wird, zahlt die Pflegeversicherung noch die Sozialabgaben. (mehr …)

CDU/CSU-Fraktion will angestellte Pfleger auch aus Nicht-EU-Staaten in deutschen Familien zulassen

Das klingt auf den ersten Blick vielleicht verlockend, denn die vielerort bestehenden illegalen Beschäftigungsverhältnisse sind ein Resultat der unzureichenden und unbezahlbaren Angebote hierzulande. Das Problem ist aber doch nicht gelöst, wenn es einfach nur umetikettiert wird. Was wir brauchen sind tragfähige und bezahlbare Alternativen! Der Bundesverband Europäischer Betreuungs- und Pflegekräfte (BEBP e.V.) reagierte bereits und warnt: Dieser Vorstoß bringt lediglich einen finanziellen Vorteil – Pflegebedürftige eignen sich aber nicht als Arbeitgeber! (mehr …)

Arbeitnehmerfreizügigkeit – und dann?

Ab dem 1. Mai 2011 ist sie da – die von einigen lang ersehnte Arbeitnehmerfreizügigkeit der acht EU-Beitrittsländer. Doch welche Auswirkungen hat sie wirklich auf den Pflegesektor? Deutschland benötigt in den kommenden zehn Jahren geschätzte 400.000 Fachkräfte in der Altenpflege. Doch die Hoffnungen, dass die bevorstehende Arbeitnehmerfreizügigkeit Pfleger/-innen aus Osteuropa anziehen wird, ersticken im Keim. (mehr …)